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| Lage des Naturschutzgebietes Chelemhá im Department Alta Verapaz im Zentrum Guatemalas. Dunkelgrau: Gebirge über 1000 m Höhe. Zum Namen: Chelemhá ist ein Wort der lokalen Q'eqchi' Sprache und kann übersetzt werden als 'Baum, der sich im Wasser spielgelt'. |
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| Nebelwälder gedeihen in der Kondensationszone und filtern große Wassermengen aus den Wolken. |
Das Naturschutzgebiet Chelemhá liegt in den Bergen der atlantischen Gebirgsabdachung Guatemalas, im Süden der Provinz Alta Verapaz. Chelemhá erstreckt sich von 1900 bis 2532 m über NN mit ca. 500 ha intaktem Bergnebelwald.
Chelemhá ist Teil eines Netzwerkes privater Naturschutzgebiete, welche zusammen den gesamten mit Nebelwald bedeckten Kammbereich der Yalijux Berge schützen. Nebelwälder entwickeln sich nur in einer Höhe über 1500 m unter sehr feuchten Bedingungen. Daher sind sie durch Tieflandsgebiete natürlicherweise voneinander abgeschnitten. Brandrodungsfeldbau in den Bergen hat die Fragmentierung von Nebelwäldern in ganz Mittelamerika noch verstärkt.
Chelemhá ist ein wichtiger Baustein im Verbund verschiedener Nebelwaldgebiete. Die Aufrechterhaltung dieses Verbundes ist überlebenswichtig für die einmalige Tier- und Pflanzenwelt dieser Wälder. Zum Beispiel wurden Wanderungen des Quetzals aus der 'Sierra de las Minas', dem größten zusammenhängenden Nebelwaldgebiet Guatemalas, bis in die 'Yalijux' Berge entlang der Verbindung der Nebelwälder nachgewiesen (Paiz 1996).
Chelemhá ist Teil des Internationalen Vogelschutzgebietes Yalijux (IBA GT010) und unterstützt Populationen von zwei weltweit gefährdeten sowie 16 regional endemischen Vogelarten.
Die Bedeutung des Naturschutzgebietes Chelemhá:
Das private Naturschutzgebiet - die Reserva Privada Chelemhá - wird getragen von der Naturschutzorganisation Union para Proteger el Bosque Nuboso (UPROBON).